Verbraucherkompass
Nachhaltige Finanzprodukte​

Klimaschutz findet auch im Geldbeutel statt. Egal ob es um die Wahl der Hausbank, des Kredits oder der Geldanlage geht. Dabei ganz wichtig: Nachhaltig handeln ist einfach, profitabel und zukunftsfähig. Wir erklären Ihnen, was es zu beachten gilt und wie auch Sie Ihr Geld nachhaltiger einsetzen können.​

Finanzielle Dimensionen des Klimaschutzes​

Auch Sie können mit Ihrem Geld etwas gegen die Klimakrise tun!​

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Nachhaltige Geldanlagen

Für eine erfolgreiche Klimatransformation sind enorme Investitionen nötig. Dazu können Sie mit Ihrem Geld etwas beitragen, etwa indem Sie in nachhaltige ETFs, Aktienfonds oder Anleihen investieren. So unterstützen Sie Unternehmen, die auf energiesparende Technologien oder Kreislaufwirtschaft setzen. Wie Sie sich im Dschungel der unendlichen Möglichkeiten nachhaltiger Investitionen zurechtfinden, erfahren Sie weiter unten.​

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Nachhaltige Banken

Banken arbeiten mit dem Geld ihrer Kunden. Haben Sie sich schon einmal gefragt, was genau Ihre Bank mit Ihrem Geld macht? ​
Zum Beispiel: Investiert sie noch in Kohlekraft oder setzt sie bereits auf Erneuerbare? Es gibt eine Reihe von Organisationen, die Banken auf Klimaschutz und/oder soziale Aspekte hin beleuchten. Weiter unten zeigen wir Ihnen, wo Sie sich informieren können. Schauen Sie doch mal vorbei und prüfen Sie, wie Ihr Girokonto abschneidet.​

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Nachhaltige Kredite

Um unsere Klimaziele zu erreichen, müssen wir alle einen Beitrag leisten. Für Eigenheimbesitzer*innen kann das bedeuten, ihr eigenes Zuhause energetisch zu sanieren. Dafür bieten bereits erste Banken zinsgünstige Kredite an. Auch der Staat bietet Sanierungswilligen attraktive Zuschüsse und Förderkredite an, um den Klimaschutz im Gebäudebereich voranzubringen. Ob Sie Fördermittel für Modernisierungen in Ihrem Zuhause erhalten können, erfahren Sie bei co2online.​

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Im Fokus: Nachhaltige Geldanlagen

Wer mit dem eigenen Geld etwas Gutes tun möchte, muss nicht auf Rendite verzichten. Ganz im Gegenteil: Durch den Fokus auf Klimafreundlichkeit sind nachhaltige Geldanlagen sogar oft profitabler als herkömmliche. Denn die Investitionen unterstützen Technologien, Produkte und Unternehmen, die zentral für das Erreichen unserer Klimaziele und damit zukunftsfähig sind. Zudem sind sie sicherer als sogenannte braune Investitionen, beispielsweise in Öl. Denn wenn wir die Klimaziele erreichen wollen, wird die Erdölförderung nach und nach zurückgehen. Geldanlagen in diese Unternehmen verlieren dann mit der Zeit an Wert. ​

3 gute Gründe, warum auch Sie in nachhaltige Finanzprodukte investieren sollten​

Rendite

Gutes tun und dabei Geld verdienen. Das klingt nach einem leeren Marketing-Versprechen, ist mittlerweile aber ohne Probleme möglich. Denn nachhaltige Geldanlagen setzen auf Zukunftstechnologien. Das macht sie für Profi-Anleger*innen und Sparer*innen gleichsam interessant. Und auch hier gilt: Klimafreundliche Technologien und Produkte werden in Zukunft noch stärker gefördert und nachgefragt. So werden sie auch für Privatanleger attraktiver!​ Mehr Infos finden Sie im Artikel "Rendite ähnlich hoch wie bei herkömmlichen Investments" auf Deutschlandfunk.de:

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Sicherheit

Wer noch vor wenigen Jahren auf die scheinbar sicheren Kohlekraftwerke gesetzt hat, steht nun schlecht da. Braune Investitionen, also solche in klimaschädliche Produkte und Technologien, werden immer riskanter. Denn die Politik zeigt den Weg zur Klimaneutralität mittlerweile immer klarer auf. Fossile Technologien verlieren dadurch bereits heute an Bedeutung und damit auch an Wert. Nachhaltige Geldanlagen hingegen setzten auf Technologien mit Zukunft, etwa erneuerbare Energien, E-Autos oder energiesparende Technologien. ​Mehr Infos finden Sie in der Broschüre "Ethisch-ökologisch anlegen und vorsorgen" der Verbraucherzentrale auf geld-bewegt.de:

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Klimaschutz

Es mag für manche Ohren noch paradox klingen, aber es geht: Sie können mit Ihrem Geld aktiv das Klima schützen! Probieren Sie es doch einmal aus, bei einigen CO2-Fußabdruck-Rechnern können Sie bereits erfahren, wie viel CO2 Ihre nachhaltigen Geldanlagen schon heute einsparen. ​Den CO2-Rechner des Umweltbundesamtes finden Sie hier:

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Entscheidungshilfe für nachhaltige Investitionen​

  1. Möchten Sie mit Ihrem Geld auch einen ökologischen, sozialen und/oder gesellschaftlichen Nutzen erzeugen?
  2. In welche Unternehmen oder Branchen wollen Sie auf jeden Fall (z. B. Energieeinsparung, erneuerbare Energien) oder auf gar keinen Fall (z. B. Kohlekraft, Waffen) investieren?
  3. Welche nachhaltigen Zukunftstechnologien möchten Sie aktiv und explizit fördern?
  4. Wollen Sie sich direkt an einem Unternehmen oder an einem Projekt beteiligen?
  5. Sind Sie eher risikoaffin oder sollte Ihr Investment möglichst sicher sein?

Wie finde ich echte nachhaltige Finanzprodukte?​

 

Bereits heute gibt es zahlreiche Siegel, Kriterienkataloge und Bewertungen nachhaltiger Finanzdienstleister und -produkte:​ ​

  • Das FNG-Siegel vom Forum Nachhaltige Geldanlagen listet nachhaltige Investmentfonds im deutschsprachigen Raum.
  • Beim Infoportal justETF findet sich eine sehr große Übersicht nachhaltiger ETFs.
  • Bei Cleanvest.org können Sie ganz bequem Produkte nach Ihren individuellen Kriterien filtern.
  • Fair Finance Guide erstellt ein Ranking für Banken anhand von über 280 sozial-ökologischen Kriterien.​
  • Geld bewegt ist das Portal der Verbraucherzentrale zum Thema nachhaltig anlegen.

Gut zu wissen

Aktuell arbeitet die EU an einer einheitlichen Klassifizierung, um nachhaltige Finanzprodukte zu kennzeichnen.​

 

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