Was bringen elektronische Heizkörperthermostate?

Mit elektronischen Heizkörperthermostaten kann ein durchschnittlicher Haushalt etwa 10 Prozent Heizenergie sparen. Das entspricht bei 110 m2 Wohnfläche etwa 450 kg CO2 und 135 Euro pro Jahr. Außerdem lässt sich damit der Wohnkomfort steigern.

einfache grafische Darstellung eines Baumes

Ein Baum braucht 32 Jahre, um diese Menge CO2 zu kompensieren.

Quelle: Wie viel CO2 kompensiert ein Baum?
  • Sie vergessen beim Lüften oder bei Abwesenheit die Heizkörper herunterzuregeln?
  • Bestimmte Heizkörper sollten bereits vor dem Aufstehen oder vor Ihrer Heimkehr heizen?
  • Sie wollen eher wenig investieren und möglichst viel Heizkosten sparen?

Elektronische Heizkörperthermostate helfen beim Energiesparen und sorgen gleichzeitig für mehr Komfort. Damit können Sie einstellen, zu welcher Uhrzeit jeder einzelne Heizkörper heizt. So ist zum Beispiel das Bad nach dem Aufstehen bereits warm, kühlt aber tagsüber – wenn niemand zu Hause ist – auf sparsame 16 Grad ab. Viele elektronische Heizkörperthermostate erkennen außerdem, ob Fenster geöffnet sind. Dann regeln sie die Temperatur automatisch herunter. So wird auch beim Lüften weniger Energie verschwendet und die CO2-Emissionen sinken.

Geeignet sind elektronische Heizkörperthermostate sowohl für Eigentümer als auch für Mieter. Nicht geeignet sind sie dagegen für reine Fußbodenheizungen. Bei Heizungen mit Raumthermostaten (wie zum Beispiel Gasetagenheizungen) sind sie nur in Räumen ohne Raumthermostat zu verwenden.

Weniger Heizkosten und CO2-Emissionen: Wie schnell rechnen sich Thermostate & Co.?

So bedienen Sie Ihr Heizungsthermostat richtig: Es wird nicht schneller warm, wenn das Thermostat voll aufgedreht. Mit dem Thermostat wird die Wunschtemperatur eingestellt.

Ab 10 bis 15 Euro sind einfache elektronische Heizkörperthermostate zu haben. Damit kosten sie kaum mehr als herkömmliche Thermostate. Wer weitere Funktionen benötigt (wie Fernbedienung oder Programmierung per App), sollte Kosten von 20 bis 50 Euro pro Heizkörper einplanen. Für einen durchschnittlichen Haushalt rechnet sich die Investition in einfache elektronische Heizkörperthermostate schnell. Grund ist die laut Stiftung Warentest mögliche Einsparung von etwa 10 Prozent. Die Investition in einfache Heizkörperthermostate kann sich demnach in weniger als zwei Jahren rentieren – eine Maßnahme, die sich also besonders schnell positiv auf Klima und Geldbeutel auswirkt und nebenbei für mehr Komfort sorgt.

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Elektronische Thermostate: Was sie bringen und kosten

Wohnung mit 70 m2*

  • Kosten: 90 Euro für 6 elektronische Heizkörperthermostate
  • Reduktion pro Jahr: 70 Euro und 275 kg CO2
  • Amortisationsdauer: 1,3 Jahre

Einfamilienhaus mit 110 m2*

  • Kosten: 180 Euro für 12 elektronische Heizkörperthermostate
  • Reduktion pro Jahr: 135 Euro und 450 kg CO2
  • Amortisationsdauer: 1,3 Jahre

* Bei durchschnittlichen Gebäuden/Haushalten mit Erdgas-Zentralheizung. Individuelle Zahlen errechnet der ThermostatCheck.

ThermostatCheck

Ein wichtiger Teil einer effizienten Heizung: Heizkörperthermostate. Jetzt in wenigen Minuten überprüfen, ob sich ein Austausch lohnt und wie viel Sie damit sparen können. Mit Empfehlungen und Handwerkerkontakten.

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Fakten im Vergleich

Wie groß ist das Sparpotenzial pro Jahr beim Heizen? Wie viel liegt durchschnittlich zwischen niedrigem und zu hohem Verbrauch? *

Wohnung ca. 2.660 kg

46%

Einfamilienhaus ca. 4.620 kg

80%
Quelle: Heizspiegel 2017

Wohnung ca. 640 Euro

45%

Einfamilienhaus ca. 1.135 Euro

80%
Quelle: Heizspiegel 2017

Wohnung ca. 53 Euro

45%

Einfamilienhaus ca. 95 Euro

80%
Quelle: Heizspiegel 2017

Wohnung ca. 10.640 kWh

46%

Einfamilienhaus ca. 18.480 kWh

80%
Quelle: Heizspiegel 2017

* durchschnittliche Wohnung (70 m2) in einem 501 bis 1.000 Quadratmeter großen Mehrfamilienhaus und durchschnittliches Einfamilienhaus (110 m2) mit Erdgas-Zentralheizung

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Tobias Bucher, Lorsch

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