Wie kann ich meine Heizkosten berechnen?

Um die Heizkosten zu berechnen, gibt es verschiedene Methoden. Zum Beispiel können die durchschnittlichen Kosten pro Quadratmeter verwendet werden: Mieter in einem mittelgroßen Mehrfamilienhaus mit Gas-Zentralheizung zahlen durchschnittlich 11,30 Euro im Jahr, bei Heizöl 10,70 Euro und bei Fernwärme 12,80 Euro.

  • Sie möchten einen besseren Überblick über Ihre Heizkosten bekommen?
  • Sie fragen sich, ob Ihre Heizkosten im Vergleich zu ähnlichen Haushalten zu hoch sind?
  • Wollen Sie wissen, wie Sie Heizkosten und CO2-Emissionen am einfachsten senken, ohne auf Komfort zu verzichten?
Erdgas 11,30 Euro; Heizöl 10,70 Euro; Fernwärme 12,80 Euro; Holzpellets 9,60 Euro; Scheitholz 6,70 Euro.

Beim Berechnen der Heizkosten und der CO2-Emissionen spielen viele Faktoren eine Rolle:

  • Geht es um ein Einfamilienhaus oder ein Mehrfamilienhaus? Neubau oder Altbau? Saniert oder unsaniert?
  • Welcher Energieträger?
  • Trinkwarmwasser aus der Zentralheizung?

Deswegen sollten Sie Ihre Heizkosten individuell berechnen und dann mit denen ähnlicher Haushalte vergleichen. Das ist zum Beispiel mit dem interaktiven HeizCheck oder dem Heizspiegel für Deutschland möglich, von dem die oben angegebenen Werte stammen.

HeizCheck

Sind Ihre Heizkosten zu hoch? Prüfen Sie in nur 5 Minuten den Heizenergie-Verbrauch und die Heizkosten Ihres Gebäudes. Mit Vergleichswerten & Handlungsempfehlungen zur Kosteneinsparung.

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Da Heizung und Warmwasser etwa 80 Prozent des privaten Energieverbrauchs ausmachen, lohnt es sich, beim Sparen als Erstes dort anzusetzen und die Heizkosten dauerhaft im Blick zu behalten. Oft machen schon kleine Veränderungen einen großen Unterschied aus. So lassen sich Kosten und CO2-Emissionen ohne Komfortverlust deutlich senken. Besonders groß ist das Sparpotenzial nicht nur beim Heizen, sondern oft auch beim Warmwasser.

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Tipps für Mieter und Eigentümer zum Senken der Heizkosten

  • Stellen Sie immer die richtige Raumtemperatur ein. Im Wohnzimmer beträgt die optimale Temperatur 20 Grad, im Schlafzimmer 16 bis 18 Grad, in der Küche 18 bis 20 Grad und im Bad 21 bis 23 Grad.
  • Heizen Sie sparsam: Ein Grad weniger senkt den Energieverbrauch um 6 Prozent.
  • Tauschen Sie mechanische Thermostate gegen elektronische Thermostate aus. Diese können Sie ganz einfach selbst anbringen. Es gibt sie ab 15 Euro.
  • Senken Sie die Temperatur, wenn Sie nicht zu Hause sind. Auch nachts sollten Sie die Heizung herunterdrehen.
  • Dichten Sie zugige Fenster nachträglich mit Dichtungsband ab. Das gibt es für 10 Fenster schon ab 25 Euro.
  • Dämmen Sie die Wand hinter den Heizkörpern, um die Wärmeverluste zu minimieren.
  • Lassen Sie die Temperatur nicht unter 16 Grad Celsius sinken. Das begünstigt Schimmel.
  • Wenn es gluckert: Entlüften Sie Ihre Heizkörper.
  • Halten Sie Vorhänge, Rollos und Jalousien nachts geschlossen, damit die Wärme in den Räumen bleibt.
  • Räumen Sie die Heizkörper frei. Sie sollten nicht durch Möbel oder lange Vorhänge verdeckt werden, da sich die Wärme sonst nicht verteilen kann.
  • Stoßlüften Sie regelmäßig: drei- bis viermal täglich für mindestens 5 Minuten. So beugen Sie auch Schimmel vor.

Fakten im Vergleich

Wie groß ist das Sparpotenzial pro Jahr beim Heizen? Wie viel liegt durchschnittlich zwischen niedrigem und zu hohem Verbrauch? *

Wohnung ca. 2.660 kg

46%

Einfamilienhaus ca. 4.620 kg

80%
Quelle: Heizspiegel 2017

Wohnung ca. 640 Euro

45%

Einfamilienhaus ca. 1.135 Euro

80%
Quelle: Heizspiegel 2017

Wohnung ca. 53 Euro

45%

Einfamilienhaus ca. 95 Euro

80%
Quelle: Heizspiegel 2017

Wohnung ca. 10.640 kWh

46%

Einfamilienhaus ca. 18.480 kWh

80%
Quelle: Heizspiegel 2017

* durchschnittliche Wohnung (70 m2) in einem 501 bis 1.000 Quadratmeter großen Mehrfamilienhaus und durchschnittliches Einfamilienhaus (110 m2) mit Erdgas-Zentralheizung

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